Informatik in der Berufsbildung

(Last Updated On: July 11, 2013)

Ab 1985

Mit Rundschreiben vom 11. März 1985 wurden die Kantone vom Bund aufgefordert, allen Lehrlingen eine mindestens 20 Lektionen umfassende Einführung in die Informatik zu vermitteln. Wir sorgten dafür, dass die Berufsschulen dies ab 1986 oder 1987 tun konnten, nachdem Informatik bereits ab 1984 als Freifach angeboten wurde und alle Schulen dazu über mindetesn 8 „Mikrocomputer“ verfügten. Lehrpersonen konnten sich ab 1982 300 Lektionen für ihre diesbezügliche Weiterbildung freistellen lassen.

Die Führungsrolle des Kantons Zürich führte dazu, dass wir, Mitarbeitende der Abteilung Bildungsplanung des Amtes für Berufsbildung Zürich, auch auf nationaler Ebene unsere Vorstellungen einbringen konnten, wo ich u.a. die entsprechende Arbeitsgruppe der DBK leitete.

Später (noch vor dem Aufkommen des Internets) vertieften wir uns in einer Arbeitsgruppe in die Arbeit mit vernetzten Computern, um zu erreichen, dass die Berufsbldung rechtzeitig auf diese Entwicklung reagieren konnte, vgl. Bericht Hauser (1988).

Publikationen
Wettstein Emil (1986): Informatik an den gewerblich-industriellen Berufsschulen im Kanton Zürich. In LOG IN 6(1986) 1, S. 6-9. Ähnlich u.a. in Die Volkswirtschaft, April 1986.
Hauser Hans-Peter: (1988): Erfahrungen mit der Telematik. Schlussbericht der Arbeitsgruppe Telematik. Zürich: Amt für Berufsibldung

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